Daten-Export und -Import mit WordPress

Von am 16. August 2010 um 14:44

Eine der wichtigsten Handlungen, die man in möglichst regelmäßigen Abständen tun sollte, um im Zweifelsfall einen Nervenzusammenbruch zu vermeiden ist die Erstellung eines Backups der Blog-Inhalte. Um die Export-Datei zu erstellen gibt es im Menü den Punkt "Werkzeuge / Daten exportiern", um dann Inhalte zu importieren findet man auch den Punkt "Werkzeuge / Daten importieren". Beide haben sich seit dem Upgrade auf WordPress 3.0 verändert. Der eine ist umfangreicher geworden, der andere wurde abgespeckt.

Daten exportieren

Der Bereich Daten exportieren, hat sich vergrößert. Während man in vorhergehenden WordPress-Versionen die Backup-Datei auf einzelne Autoren eingrenzen konnte (wie im Screenshot WordPress exportieren zu sehen ist), hat man jetzt die Qual der Wahl.

Daten exportieren

Daten exportieren

  • Startdatum: alles oder ein bestimmter Monat?
  • Enddatum: alles oder bestimmter Monat?
  • Autor: alle oder ein bestimmter Autor?
  • Kategorien: alle oder eine bestimmte Kategorie?
  • Inhaltstyp: alle oder nur Seiten oder nur Artikel?
  • Stauts: alle oder nur Veröffentlichte, nur Geplante, nur Entwürfe, nur zum Review anstehenden oder nur Private?

Allen Unentschlossenen sei an dieser Stelle geraten: alles und jeden zu exportieren, insbesondere dann wenn es sich um eine Backup-Datei handeln soll.

Daten importieren

Der Bereich Daten importieren wurde "verkleinert". Die gelisteten Importer wurden von 14 auf 7 reduziert und auf den zweiten Blick fällt auf: huch, die müssen ja noch installiert werden.

Daten importieren

Daten importieren

Das hat natürlich den Vorteil, dass man in seiner WordPress-Installation keinen unnötigen Importer praktisch "vorinstalliert" hat, aber den – zugegeben kleinen – Nachteil, dass man einen Importer, wenn man ihn denn dann benötigt, vor der ersten Anwendung erst installieren muss.

WordPress Importer installiert

WordPress Importer installiert

Die Installation selber läuft aber gewohnt komfortabel ab. Einfach auf den verlinkten Importer klicken und den Anweisungen folgen. Der gewünschte Importer wird dann als Plugin installiert.

Hat man nun z. B. für das Aufspielen eines Blog-Backups den WordPress-Importer installiert, so verläuft der eigentliche Datenimport wieder wie gewohnt.

Für alle, die beim Import noch etwas Nachhilfe benötigt, empfehle ich Peruns Artikel Mit WordPress umziehen.

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4 Reaktionen auf diesen Beitrag

Kommentare

  1. Claudia sagte am
    Montag, 14. März 2011 um 11:08 folgendes:

    Wir möchten mit unserem WordPress gehosteten Blog auf ein selbst gehostetes Blog umziehen. Die Daten aus dem Blog sind exportiert. Nur der Import funktioniert einfach nicht.

    Meldung:
    "Sorry, there has been an error.
    Die hochgeladene Datei konnte nicht nach /srv/www/virtual/blog.carat-hotel.de/htdocs/wp-content/uploads verschoben werden."

    Ich kann das Problem nicht finden. Haben Sie eventuell einen Anhaltspunkt?

    Danke und Grüsse,
    Claudia

    • Perun sagte am
      Montag, 14. März 2011 um 11:10 folgendes:

      @Claudia,

      ist der Uploads-Ordner beschreibbar? Dieser Ordner müsste Schreibrechte haben (CHMOD 777).

      • Claudia sagte am
        Montag, 14. März 2011 um 11:25 folgendes:

        Ja, ist er. Hab ich als erstes eingestellt…

        • Claudia sagte am
          Montag, 14. März 2011 um 11:26 folgendes:

          Die Datei hat auch nur 1,49 MB. An der Grösse kann es also auch nicht liegen.

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