Die Basis-Version von WordPress ist schon ziemlich ausgereift und für den Anfang gibt es nur wenige Plugins, die man wirklich und unbedingt braucht. Welche Plugins man braucht hängt in erster Linie davon ab, was man in seinem Blog anstellen möchte. Es gibt allerdings spontan zwei Plugins, die meiner Meinung nach in einer deutschsprachigen WordPress-Version dabei sein sollten: Akismet (ist bei einem frischen Blog schon installiert und muss nur aktiviert werden) und ein Plugin, dass sich der deutschen Umlaute annimmt und diese entschärft.
Wenn man sich nun auf die Suche nach einem Plugin macht, dass man installieren möchte gibt es im Prinzip zwei Fundstellen. Entweder das Plugin ist im offiziellen Verzeichnis gelistet, dann findet man es auch im Backend einer WordPress-Installation (Menüpunkt: Plugins/Installieren) oder man findet es auf der Seite des Entwicklers, dann ist die Suche meistens über Google oder eine andere Suchmaschine erfolgt, evtl. ist man auch der Empfehlung in einem anderen Blog oder aus einem Forum gefolgt.
Im Backend von WordPress kann man also beim Menüpunkt Plugins/Installieren mit Hilfe von Stichworten nach einem Plugin suchen oder in der Tag-Wolke stöbern. Hat man dann das gewünschte Plugin gefunden muss man folgende Schritte vornehmen:
Abhängig vom Server kann es auch sein, dass man seine Daten nicht angeben muss und direkt mit Schritt 4 fortfahren kann.
Falls man sich vorher noch näher über das Plugin informieren möchten, muss an auf den Link "Details" (siehe Abbildung: Plugin installieren) klicken.
Nur halbautomatisch, allerdings nicht manuell, erfolgt die Installation eines Plugins, das man als ZIP-Datei vorliegen hat. Dies ist der Fall, wenn es beim Entwickler des Plugins eine Zip-Datei zum Herunterladen gab. Aber wie bekommt man die nun in seine WordPress-Installation?
Beim Menüpunkt Plugins/Installieren wechselt man mit dem Link "Hochladen" in den Bereich, in dem man ein gezipptes Plugin hochladen kann. Dort muss man dann die Datei auf seiner Festplatte auswählen und die Installation erfolgt analog der vollautomatischen Installation eines Plugins.
Sollte die halbautomatische Installation nicht funktionieren, kann man das Plugin auch manuell – auf die "gute" altmodische Art installieren. Dies war nämlich bis zur Version 2.7 der einzige Weg, um ein Plugin zu installieren.
Um ein Plugin manuell zu installieren, muss man es sich (meist) von der Seite des Autors herunterladen. Da es sich in den meisten Fällen um ZIP-Dateien handelt, entpackt man diese und lädt dann das Plugin per FTP-Programm in den Ordner wp-content/plugins hoch.
Bei manchen Plugins muss man einen kompletten Ordner hochladen, bei anderen reicht eine Datei. Hierzu liest man am besten die Anleitung des Plugin-Autors auf der begleitenden Website oder in der Datei liesmich.txt oder readme.txt, die meistens in dem ZIP-Paket mit enthalten sind.
Nach dem Hochladen wechselt man zu dem Menüpunkt Plugins/Plugins und aktiviert dort das Plugin, indem man den Link "Aktivieren" anklickt.
«« Zum vorherigen Beitrag — Zum nächsten Beitrag »»
Tut mir Leid, die Kommentarfunktion für diesen Beitrag wurde geschlossen.
Dienstag, 01. Februar 2011 um 14:55 folgendes:
Askimet ist bei mir das erste was runter fliegt. NoSpamNX oder AntiSpamBee sind die eindeutig bessere Wahl. Gibt keinen Grund persönliche Daten in die USA zuschicken.
Dienstag, 01. Februar 2011 um 16:48 folgendes:
Da muss ich Tom absolut recht geben. Es gibt sehr viel bessere Anti-Spam-Plugins (ich persönlich verwende und empfehle meinen Kunden AntiSpamBee von Sergej Müller).
Weiters ist Akimset nicht einmal legal, aus Gründen des Datenschutzes und erfordert zusätzliche Deklarierung im Impressum/Datenschutz.
Aber sonst ein guter Artikel. Keep it up!
Dienstag, 01. Februar 2011 um 17:00 folgendes:
@Clemens,
hast du auch Gerichtsurteile dazu?
Dienstag, 15. Februar 2011 um 12:24 folgendes:
Gerichtsbeschlüsse gibt es zum Glück noch keine
Allerdings wird darüber heftig diskutiert.
Ein, wie ich finde, genialer Developer (Sergej Müller) hat darüber auch seine Gedanken verbreitet:
http://playground.ebiene.de/1201/akismet-nutzung-rechtens/
Lg
Dienstag, 01. Februar 2011 um 16:59 folgendes:
@Tom,
wie gut das Google nicht in USA sitzt.
Wir wissen doch auch nicht was Google-Translate an Daten so sammelt. Oder? Du hast es dennoch eingebaut.
Dienstag, 01. Februar 2011 um 19:48 folgendes:
Einspruch euer Ehren!
Um mein Seite zu übersetzen muss man klicken, passiert also nicht automatisch. Und es werden nur die Daten angezeigt, die eh auf der Seite stehen, keine IP-Adressen der Besucher oder dergleichen. Ich bevorzuge aber auch ganz allgemein lokale Lösungen.
Clemens meint sicher die aktuelle Diskussion, dass selbst GoogleMail hier angeblich nicht legal ist, weil es eben persönliche Daten in die USA gibt. Bei Bankdaten scheints ja wieder OK zu sein.