Drei Wege zu einem neuen Plugin

Von am 01. Februar 2011 um 10:33

Die Basis-Version von WordPress ist schon ziemlich ausgereift und für den Anfang gibt es nur wenige Plugins, die man wirklich und unbedingt braucht. Welche Plugins man braucht hängt in erster Linie davon ab, was man in seinem Blog anstellen möchte. Es gibt allerdings spontan zwei Plugins, die meiner Meinung nach in einer deutschsprachigen WordPress-Version dabei sein sollten: Akismet (ist bei einem frischen Blog schon installiert und muss nur aktiviert werden) und ein Plugin, dass sich der deutschen Umlaute annimmt und diese entschärft.

Wo findet man Plugins?

Wenn man sich nun auf die Suche nach einem Plugin macht, dass man installieren möchte gibt es im Prinzip zwei Fundstellen. Entweder das Plugin ist im offiziellen Verzeichnis gelistet, dann findet man es auch im Backend einer WordPress-Installation (Menüpunkt: Plugins/Installieren) oder man findet es auf der Seite des Entwicklers, dann ist die Suche meistens über Google oder eine andere Suchmaschine erfolgt, evtl. ist man auch der Empfehlung in einem anderen Blog oder aus einem Forum gefolgt.

Plugin suchen

Plugin suchen

Automatische Installation über das offizielle Verzeichnis

Im Backend von WordPress kann man also beim Menüpunkt Plugins/Installieren mit Hilfe von Stichworten nach einem Plugin suchen oder in der Tag-Wolke stöbern. Hat man dann das gewünschte Plugin gefunden muss man folgende Schritte vornehmen:

  1. Klicke auf den Link "Jetzt installieren" und bestätige die Sicherheitsfrage: "Bist du sicher, dass du dieses Plugin installieren möchtest?" mit "Ja".
  2. Zurück im Backend von WordPress gibt man nun seine Verbindungsdaten an, damit WordPress das Plugin automatisch installieren kann.

Abhängig vom Server kann es auch sein, dass man seine Daten nicht angeben muss und direkt mit Schritt 4 fortfahren kann.

  1. Hat man alle Informationen eingetragen, klickt man auf den Button "Fortfahren". Sind alle Informationen korrekt eingegeben, so erscheint als nächstes die Meldung über die korrekte Installation.
  2. Um das Plugin zu aktivieren, klickt man abschließend auf den Link "Aktiviere dieses Plugin". Automatisch gelangt man nun auf die Seite Plugins/Plugins, wo das neu installierte Plugin nun aufgelistet ist.

Falls man sich vorher noch näher über das Plugin informieren möchten, muss an auf den Link "Details" (siehe Abbildung: Plugin installieren) klicken.

Halbautomatische Installation einer Zip-Datei

Nur halbautomatisch, allerdings nicht manuell, erfolgt die Installation eines Plugins, das man als ZIP-Datei vorliegen hat. Dies ist der Fall, wenn es beim Entwickler des Plugins eine Zip-Datei zum Herunterladen gab. Aber wie bekommt man die nun in seine WordPress-Installation?

wpShopGermany - Das erste echte Wordpress Shop-Plugin für Deutschland

Beim Menüpunkt Plugins/Installieren wechselt man mit dem Link "Hochladen" in den Bereich, in dem man ein gezipptes Plugin hochladen kann. Dort muss man dann die Datei auf seiner Festplatte auswählen und die Installation erfolgt analog der vollautomatischen Installation eines Plugins.

Manuelle Installation

Plugin-Verzeichnis

Plugin-Verzeichnis

Sollte die halbautomatische Installation nicht funktionieren, kann man das Plugin auch manuell – auf die "gute" altmodische Art installieren. Dies war nämlich bis zur Version 2.7 der einzige Weg, um ein Plugin zu installieren.

Um ein Plugin manuell zu installieren, muss man es sich (meist) von der Seite des Autors herunterladen. Da es sich in den meisten Fällen um ZIP-Dateien handelt, entpackt man diese und lädt dann das Plugin per FTP-Programm in den Ordner wp-content/plugins hoch.

Bei manchen Plugins muss man einen kompletten Ordner hochladen, bei anderen reicht eine Datei. Hierzu liest man am besten die Anleitung des Plugin-Autors auf der begleitenden Website oder in der Datei liesmich.txt oder readme.txt, die meistens in dem ZIP-Paket mit enthalten sind.

Nach dem Hochladen wechselt man zu dem Menüpunkt Plugins/Plugins und aktiviert dort das Plugin, indem man den Link "Aktivieren" anklickt.

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8 Reaktionen auf diesen Beitrag

Kommentare

  1. Tom sagte am
    Dienstag, 01. Februar 2011 um 14:55 folgendes:

    Askimet ist bei mir das erste was runter fliegt. NoSpamNX oder AntiSpamBee sind die eindeutig bessere Wahl. Gibt keinen Grund persönliche Daten in die USA zuschicken.

    • Clemens Plainer sagte am
      Dienstag, 01. Februar 2011 um 16:48 folgendes:

      Da muss ich Tom absolut recht geben. Es gibt sehr viel bessere Anti-Spam-Plugins (ich persönlich verwende und empfehle meinen Kunden AntiSpamBee von Sergej Müller).

      Weiters ist Akimset nicht einmal legal, aus Gründen des Datenschutzes und erfordert zusätzliche Deklarierung im Impressum/Datenschutz.

      Aber sonst ein guter Artikel. Keep it up!

      • Perun sagte am
        Dienstag, 01. Februar 2011 um 17:00 folgendes:

        @Clemens,

        Weiters ist Akimset nicht einmal legal

        hast du auch Gerichtsurteile dazu?

    • Perun sagte am
      Dienstag, 01. Februar 2011 um 16:59 folgendes:

      @Tom,

      Gibt keinen Grund persönliche Daten in die USA zuschicken.

      wie gut das Google nicht in USA sitzt. :-) Wir wissen doch auch nicht was Google-Translate an Daten so sammelt. Oder? Du hast es dennoch eingebaut.

      • Tom sagte am
        Dienstag, 01. Februar 2011 um 19:48 folgendes:

        Einspruch euer Ehren! ;)
        Um mein Seite zu übersetzen muss man klicken, passiert also nicht automatisch. Und es werden nur die Daten angezeigt, die eh auf der Seite stehen, keine IP-Adressen der Besucher oder dergleichen. Ich bevorzuge aber auch ganz allgemein lokale Lösungen.
        Clemens meint sicher die aktuelle Diskussion, dass selbst GoogleMail hier angeblich nicht legal ist, weil es eben persönliche Daten in die USA gibt. Bei Bankdaten scheints ja wieder OK zu sein. ;)

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