WordPress-Artikel bei Twitter und/oder Facebook veröffentlichen

Von am 16. Juni 2011 um 14:36

Twitter und Facebook sind die wichtigsten sozialen Netzwerke mit einer unvorstellbaren Reichweite.

Deswegen ist es wichtig, vorausgesetzt man möchte seine Reichweite erhöhen, dass man auch dort mit seinen Bloginhalten vertreten ist. Damit das nicht in zu viel Arbeit ausartet gibt es selbstverständlich Dienste, die einem dabei helfen. Einer dieser Dienste ist twitterfeed, hiermit kann man seine Blogartikel automatisch auch auf Twitter und/oder Facebook veröffentlichen.

Und das geht in nur 3 Schritten:

1. Feed anmelden

Seine Artikel sendet man an die sozialen Netzerwerke weiter, indem man seinen Feed bei twitterfeed anmeldet. Dafür muss man sich dort lediglich registrieren und den Anweisungen folgen.

Als erstes wählt man einen Namen für seinen Feed und gibt die Feed URL seines Blogs ein. Bei einer regulären WordPress-Installation lauet die Feed-URL der Artikel wie folgt:

http://www.mein-blog.de/feed/

An die URL wird ein feed dran gehängt.

2. Feed-Einstellungen

Unter dem Punkt "Advanced Settings" finden man noch einige Einstellungen zur Ausgabe der Feedinhalte. Dazu zählt u. a. die Angabe wie oft der Feed auf neue Inhalte geprüft werden soll, mit welchem Service Links gekürzt werden sollen. Außerdem kann man eine Liste mit Schlüsselwörtern anlegen, so dass nur Artikel mit oder ohne diese Schlüsselworte an Twitter und/oder Facebook weitergeleitet werden.

Wenn man sich unsicher ist, sollte man hier einfach alle Standardeinstellungen belassen.

Die einzige Einstellungen bei der ich zu einer Anpassung raten würde – sie ist aber nicht zwingend notwendig – ist der Punkt "Post Prefix". Hier kann man einen kurzen Text (höchstens 20 Buchstaben) eingeben, der vor dem importierten Feedeintrag erscheint. Somit wissen die Leser bei Twitter und/oder Facebook, dass es sich bei dem Beitrag um einen Artikel aus dem Blog handelt.

3. Zugriff gewähren

Im nächsten Schritt muss man dann noch twitterfeed den Zugriff auf die gewünschten Dienste autorisieren bzw. erlauben.

Es ist auch möglich mehrere Twitter- und/oder Facebook-Accounts mit den Feed-Inhalten zu füllen. Selbstverständlich kann man auch jederzeit eines der Ziele deaktivieren oder löschen, so dass die Bloginhalte nicht mehr automatisch auf anderen Plattformen publiziert werden.

Ist alles eingerichtet erhält man zudem eine Auflistung über die Anzahl der angeklickten Artikel, d. h. man kann überprüfen, ob seine Blogartikel auch bei Twitter und/oder Facebook "ankommen".

Neben Twitter und Facebook kann twitterfeed die Artikel auch an StatusNet und Hellotxt weiter leiten.

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6 Reaktionen auf diesen Beitrag

Kommentare

  1. Gabriel sagte am
    Donnerstag, 16. Juni 2011 um 14:55 folgendes:

    Bisher habe ich dafür zwei verschiedene Plugins benutzt. Aber das ist natürlich auch eine "smartere" Lösung. Weißt Du ob WP-Artikelbilder auch an Facebook übergeben werden?

  2. Hody sagte am
    Donnerstag, 16. Juni 2011 um 17:23 folgendes:

    Für den Feed empfehle ich Feedburner, die Verknüpfung zu Twitter und Facebook geht eigentlich am einfachsten mit LinksAlpha, das gibt es fertiges Plugin für WordPress.

    • Perun sagte am
      Donnerstag, 16. Juni 2011 um 17:29 folgendes:

      Mit Feedburner kann man auch Sachen an Twitter schicken, dabei werden auch Hashtags unterstützt. Plugins zum Senden an FB und Twitter gibt es mehrere, aber ich persönlich würde immer nach Möglichkeit einen Dienst bevorzugen. Schon alleine aus egoistischen Gründen: man hält seine Installation schlank und lagert die last aus.

  3. Sebastian Pertsch sagte am
    Dienstag, 21. Juni 2011 um 12:25 folgendes:

    Was Facebook betrifft, führt eigentlich nichts an Wordbooker vorbei: http://wordpress.org/extend/plugins/wordbooker/ Ein fleißiger Programmierer (Steve Atty), der außerdem einen fabelhaften Support über FB bietet http://www.facebook.com/Wordbooker – Das Plugin ist hervorragend und ist in allen Belangen aktuell. Ich nutze das schon seit mehr als einem Jahr recht erfolgreich.

  4. Tom sagte am
    Dienstag, 06. Dezember 2011 um 11:16 folgendes:

    Super, genau das habe ich gesucht. Danke!

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