WordPress-Plugins updaten

Von am 07. Februar 2011 um 10:01

Viele Plugins werden im Laufe der Zeit geupdatet, so dass es neue Versionen von ihnen gibt. Dies geschieht zum einen um Bugs bzw. Fehler in einem Plugin zu beseitigen, um das das Plugin "fit" für eine neue WordPress-Version zu machen oder aber um die Funktionalität eines Plugins zu verbessern oder sogar zu erweitern. Um ein Plugin zu updaten gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten, die davon abhängen woher man das Plugin hat bzw. ob es im offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress gelistet ist oder nicht.

Plugin manuell updaten

Wenn man über den Newsfeed des Plugin-Autors oder aber durch Zufall von einer neuen Version eines genutzten Plugins erfahren hat und dies nun updaten möchte, gibt es eine vorsichtige Herangehensweise und eine draufgängerische Weise – falls der Autor selber nichts empfiehlt hängt es also von der Risikofreudigkeit jedes einzelnen ab. (weiterlesen …)

WordPress: To-Do-Liste im Blick behalten

Von am 04. Februar 2011 um 09:23
Schreibtisch

Schreibtisch

Mein Schreibtisch sieht oft chaotisch aus. Ich habe ein Buch, in dem ich mir Notizen mache und ich habe diese gelben Klebezettel um mir schnell etwas notieren zu können. Oft genug stehen da auch Ideen für Blogartikel drauf. Und oft genug gehen die dann irgendwie verloren…

Eigentlich sollte mal eine Online-Lösung her und ausprobiert habe ich auch schon einiges: Angefangen von Evernote über kleine Textdateien, diverse Online-To-Do-Listen und auch einigen WordPress-Plugins, die sich ja besonders für das Merken von Ideen zu Blogartikeln eignen.

Nun bin ich über das Plugin Cleverness To-Do List gestolpert. Auf den ersten Blick ist es ein Plugin, mit dem man eine To-Do-Liste erstellen kann, die dann auf dem Dashboard erscheint. Man kann sehr einfach neue To-Do-Punkte anlegen und diese nach Beendigung archivieren. Aber das ist eben nicht alles! (weiterlesen …)

Umlaute entschärfen – Reloaded

Von am 03. Februar 2011 um 09:09
Code des Germanix-Plugin

Code des Germanix-Plugin

Nachdem ich mir das von Thomas Scholz in den Kommentaren erwähnte und von ihm selbst entwickelte Plugin Germanix angeschaut und kurz angetestet habe, denke ich dass es auf jeden Fall zu den Plugins gehören sollte, die man sich näher anschauen sollte, wenn man auf der Suche nach einem Plugin ist, das einem die deutschen Umlaute entschärft.

Das Besondere an dem Plugin, das eigentlich als Doppel daher kommt – aber dazu gleich mehr – ist, dass es außer den Umlauten noch eine ganze Reihe von anderen Zeichen entschärft und dies sogar auch bei Dateien macht, die man hochlädt.

Aus dem Bild Möwe am Strand.jpg wird dann moewe-am-strand.jpg

Das Plugin-Paket, das man sich hier herunterladen kann (das Plugin gibt es nicht im offiziellen Verzeichnis) besteht aber aus mehr, als nur der Umlaute-Entschärfung. Hat man das Zip-Paket (wie hier beschrieben) installiert, so hat man zwei Plguins:

  • Germanix URL (entschärft Umlaute und Sonderzeichen etc.) und
  • Germanix Translate

Dieses zweite Plugin übersetzt einige Begriffe im Backend, wobei der augenscheinlichste das "Dashboard" ist, das nach der Aktivierung "Übersicht" heißt.

Die beiden Plguins muss bzw. kann man unabhängig von einander aktivieren oder deaktivieren.

Umlaute entschärfen

Von am 02. Februar 2011 um 11:16

Gestern hatte ich es ja in dem Artikel Drei Wege zu einem neuen Plugin bereits angedeutet. Ein absolutes Muss-Plugin für deutschsprachige Blogger bzw. WordPress-Nutzer ist meiner Meinung nach ein Plugin, das einem die Zeichen ä, ö, ü (auch als Großbuchstaben) und ß in der Artikel- oder Seitenüberschrift entschärft.

Bei einer WordPress-Installation in der man nämlich die Artikelnamen in der Permalinkstruktur ausgibt, werden diese nicht "entschärft", sie fallen einfach unter den Tisch. So wird aus dem Artikel: "Viele Grüße aus Köln" die Permalinkstruktur

…/viele-gruse-aus-koln

Möchte man eine Permalinkstruktur haben, die auch Umlaute korrekt umsetzt, muss man auf ein Plugin zurückgreifen. Die Permalinkstruktur mit einem entsprechenden Plugin sähe dann so aus:

…/viele-gruesse-aus-koeln

Wenn man nun im offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress nach dem Begriff "umlaute" sucht erhält man derzeit (Stand: 1. Februar 2011) 17 Ergebnisse, von denen leider nicht alle relevant sind. Auf den ersten Blick scheinen mir nur die ersten drei Treffer relevant zu sein: (weiterlesen …)

Drei Wege zu einem neuen Plugin

Von am 01. Februar 2011 um 10:33

Die Basis-Version von WordPress ist schon ziemlich ausgereift und für den Anfang gibt es nur wenige Plugins, die man wirklich und unbedingt braucht. Welche Plugins man braucht hängt in erster Linie davon ab, was man in seinem Blog anstellen möchte. Es gibt allerdings spontan zwei Plugins, die meiner Meinung nach in einer deutschsprachigen WordPress-Version dabei sein sollten: Akismet (ist bei einem frischen Blog schon installiert und muss nur aktiviert werden) und ein Plugin, dass sich der deutschen Umlaute annimmt und diese entschärft.

Wo findet man Plugins?

Wenn man sich nun auf die Suche nach einem Plugin macht, dass man installieren möchte gibt es im Prinzip zwei Fundstellen. Entweder das Plugin ist im offiziellen Verzeichnis gelistet, dann findet man es auch im Backend einer WordPress-Installation (Menüpunkt: Plugins/Installieren) oder man findet es auf der Seite des Entwicklers, dann ist die Suche meistens über Google oder eine andere Suchmaschine erfolgt, evtl. ist man auch der Empfehlung in einem anderen Blog oder aus einem Forum gefolgt. (weiterlesen …)

Texte im Frontend von WordPress editieren

Von am 26. Januar 2011 um 09:57
Text im Frontend-bearbeiten

Text im Frontend-bearbeiten

Schon oft gehabt und immer geärgert: nach der Veröffentlichung eines Artikels wechselt man in den Frontend-Bereich und entdeckt noch einen Tippfehler. Um den "auf die Schnelle" zu korrigieren ohne (!) dabei ins Backend wechseln zu müssen, muss man das Plugin Front-end Editor installiert haben.

Mit diesem Plugin gelangt man mit einem einfachen Doppelklick auf den zu bearbeitenden Text in einen Editor, der es einem ermöglicht Korrekturen am Text vorzunehmen.

Die Bereiche, die man bearbeiten kann werden dabei (standardmäßig, man kann das deaktivieren) hinterlegt angezeigt, wenn man mit der Maus darüber fährt (siehe Screenshot in Abbildung: Text im Frontend bearbeiten). Der Doppelklick führt dann in den Editor:

Front-end Editor

Front-end Editor

Hat man die gewünschten Änderungen vorgenommen bestätigt man das mit einem Klick auf den Button "OK". Die Änderungen werden dann gespeichert und sind natürlich auch direkt sichtbar.

Die Einstellungen des Plugins kann man in drei Bereiche aufteilen.

Einstellungen des Front-end Editors

Einstellungen des Front-end Editors

  1. Allgmeine Einstellung:
    • Soll der WYSIWYG-Editor angezeigt werden?
    • Dürfen nur einzelne Absätze bearbeitet werden oder direkt der komplette Text eines Artikels oder einer Seite?
    • Sollen die editierbaren, also bearbeitbaren Bereiche hervorgehoben (farblich hinterlegt) werden?
    • Soll ein Tooltip angezeigt werden, wenn man mit der Maus über editierbare Bereiche fährt?
  2. Welche Felder dürfen überhaupt editiert bzw. bearbeitet werden? (Titel, Inhalt, Kategorien, Tags, Kommentartexte, Titel und Bescheibung der Seite etc.)
  3. Welche Buttons sollen im WYSIWYG-Editor angezeigt werden?

Um Änderungen vornehmen zu können muss man natürlich schon eingeloggt sein ;-)

Den Visuellen Editor von WordPress per Plugin erweitern

Von am 25. Januar 2011 um 09:23

Neben der Nutzung des Visuellen Standard-Editors in WordPress ist es selbstverständlich auch möglich den Editor durch einen andern zu ersetzen um somit mehr oder spezifischere Möglichkeiten beim Verfassen bzw. Formatieren von Texten zu haben. Dies kann man durch ein Plugin erreichen

Im Folgenden möchte ich dafür ein sehr umfangreiches Plugin vorstellen. (Danke an dieser dieser Stelle an Karin, die mich durch ihren Kommentar zum Artikel Welchen WordPress-Editor soll man nutzen? Visuell oder HTML? auf diese Idee gebracht hat. (weiterlesen …)

Zusätzliche Quicktags auch im Visuellen Editor nutzen

Von am 24. Januar 2011 um 09:45
weitere Formate im Visuellen Editor

weitere Formate im Visuellen Editor

Das Plugin AddQuicktag, das ich im Artikel In WordPress die Quicktags und Buttons des Editors erweitern vorgestellt habe, ermöglicht es einem die Standard-Quicktag-Leiste des HTML-Editors in WordPress zu erweitern.

Frank Bültge (der Entwickler des Plugins) hat in den Kommentaren freundlicherweise darauf hingewiesen, dass es ein Plugin gibt, das die zusätzlichen Quicktags, die man mit dem Plugin AddQuicktag erstellt hat auch dem Visuellen Editor zur Verfügung stellt.

Das Plugin heißt WP AddQuicktag(s) to the WYSIWYG-Editor. Es ist leider nicht im offiziellen WordPress-Verzeichnis gelistet, so dass man es sich nur beim Entwickler herunterladen kann.

Nach der Installation sind die Quicktags, die man mit Hilfe des Plugins AddQuicktag erstellt hat, dann im Visuellen Editor über das neue Dropdownfeld "weitere Formate" erreichbar.

Das WordPress-Bookmarklet "Press This" pimpen

Von am 21. Januar 2011 um 09:56

Das Bookmarklet "Press This", das ich hier bereits vorgestellt habe stellt im Prinzip eine sehr abgespeckte Form der "Artikel verfassen"-Oberfläche dar.

Beim Verfassen von Artikeln kann man zwar Tags eingeben und eine Kategorie wählen, es ist jedoch nicht möglich einen Artikel für die Zukunft zu schreiben, also den Veröffentlichungszeitpunkt festzulegen. Es fehlen einem also, abgesehen von den Modulen "Schlagwörter", "Kategorien" und "Publizieren", wobei letzteres sehr abgespeckt zur Verfügung steht, alle Module, die man sonst von der Backend-Oberfläche "Artikel/Erstellen" gewohnt ist.

Mit dem Plugin Press This Reloaded kann man das ändern. Aus der spartanischen Standardversion wird eine vollwertige "Artikel verfassen"-Oberfläche. Das Fenster, dass sich nun öffnet, wenn man den Press This-Link öffnet enthält sämtliche Module, die auch die "Artikel/Erstellen"-Seite enthält. Es werden sogar Module angezeigt, die man mit Plugins hinzugefügt hat.

Press This Reloaded

Press This Reloaded

Voraussetzung ist allerdings, dass man den Link neu erstellt, ihn sich also neu aus der Werkzeugkiste (Menü: Werkzeuge/Werkzeuge) holt.

Welchen WordPress-Editor soll man nutzen? Visuell oder HTML?

Von am 20. Januar 2011 um 09:15

Beim Verfassen von Artikeln mit WordPress kann man einmal auf den Visuellen Editor oder aber auf den HTML-Editor zurückgreifen. Beide habe ich in den letzten Wochen hier vorgestellt:

Aber welchen soll man nun nutzen? Wo liegen die Vorteile und/oder Nachteile des einen und des anderen?

Eine persönliche Anmerkung von mir vorneweg: Ich denke es gibt kein "Du musst den xyz-Editor nutzen." Beide Editoren haben ihre Vorteile, beide ihre Nachteile und schlussendlich hängt es – wie so oft – von der Person vor dem Computer ab welcher Editor genutzt wird. Die Qualität eines Artikels ist unabhängig davon welcher Editor beim Verfassen benutzt wurde. Deswegen versuche ich die folgenden Vor- und Nachteile möglichst objektiv darzustellen. (weiterlesen …)


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