Die Optionen für das Dashboard wurden erweitert. Man kann nun bestimmen in wievielen Spalten die Module angeordnet werden sollen, dabei kann man zwischen 1 bis 4 Spalten auswählen. Wählt man die Spaltenanzahl aus passen sich die Module automatisch in der Größe an und man kann sie nach eigenem Belieben arrangieren.
Auch die anderen Seiten des Backends können nun noch mehr an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Bei der Artikel- und Seitenerstellung sowie beim Link hinzufügen kann man sich zwischen einem ein- oder zweispaltigen Layout entscheiden und auf den Übersichten für Artikel, Medien, Seiten, Kommentare und Plugins sowie auf den Seiten Kategorien und Tags festlegen wieviele Einträge (in diesem Falle Zeilen) angezeigt werden sollen.
Das Dashboard – die sogenannte Eingangsseite zum Backend, also zum Administrationsbereich von WordPress – wurde um zwei Module erweitert und ein Modul hat neue Funktionen bekommen:
Das Modul "Kommentare" ist mit der neuen Version deutlich aufgewertet wurden. Bis dahin wurden hier die neuesten Kommentare angezeigt und sie waren verlinkt, so dass man in das Frontend des Blogs wechseln konnte. Ein Klick auf den Link "Alle anzeigen" führte in die Kommentarverwaltung.
Seit der Version 2.7 kann man Kommentare direkt auf dem Dashboard auch moderieren, also zurückweisen/genehmigen, bearbeiten, beantworten, als Spam deklarieren oder löschen.
Das Modul QuickPress bietet die Möglichkeit direkt vom Dashboard aus einen Artikel zu verfassen. Dieser kann dann veröffentlicht oder als Entwurf gespeichert werden. Der Editor entspricht dem Code-Editor (das Formatieren des Textes mit Tags ist also möglich), man kann Dateien einfügen und Tags vergeben. Allerdings ist das Auswählen einer Kategorie nicht möglich.
Dieses neue Modul zeigt einem direkt beim "Betreten" des Backends an, ob noch gespeicherte Entwüfre vorhanden sind an denen man evtl. weiter arbeiten wollte. Dies Anzahl der Entwürfe wurde bis zur jetzt aktuellen Version 2.7 zwar in dem Modul "Aktuell" mit aufgeführt, bekommen jetzt aber einen deutlich höhere Gewichtung. Nicht nur die nackte Anzahl ist sichtbar, sondern auch der Titel, der Anfang des Textes und das Datum der Erstellung. Ein Klick auf den jeweiligen Entwurf bringt einen sofort in die Bearbeitung solch eines Artikels.
Bei der neuen Version von WordPress haben die Entwickler mehrere Möglichkeiten geschaffen, so dass sich jeder Benutzer seine Adminoberfläche bzw. das Backend von WordPress zu einem großen Teil selbst einrichten kann. Neben der unterschiedlich einsetzbaren Navigation ist das die Anzeige von Modulen und Spalten auf den unterschiedlchen Seiten.
Fast alle Seiten haben im oberen rechten Bereich einen Link, der "Optionen einblenden" heißt. Klickt man darauf, öffnet sich ein Bereich, der einem die verfügbaren Module bzw. Spalten einer Seite anzeigt.
Duch Aktivieren oder Deaktivieren der entsprechenden Checkbox kann man nun bestimmen welches Modul man überhaupt angezeigt bekommen haben möchte. Auf Übersichtseiten, die tabellarisch aufgebaut sind (z. B. Artikel verwalten) beziehen sich die Checkboxen auf die Tabellenspalten. Sie können genau wie die Module ein- und ausgeblendet werden.
Bei Seiten mit Modulen hat man zudem noch zwei weitere Möglichkeiten sich im Backend gemütlich einzurichten:
Per Drag & Drop können die Module frei platziert werden. Möchte man ein Modul angezeigt haben, aber den Inhalt nicht immer präsent, so kann man die Module auch Minimieren. Dazu fährt man mit der Maus über die rechte obere Ecke eines Moduls. Dann erscheint ein kleiner Pfeil. Ein Klick minimiert das Modul bzw. maximiert es wieder.
Nicht neu, aber in diesem Zusammenhang doch erwähnenswert: Auf dem Dashboard können einige Module auch inhaltlich angepasst werden. Die Module, die Feeds beinhalten können z. B. mit anderen Feeds gefüttert werden. Ein Klick auf den "Konfigurieren"-Link bringt einen zu den Einstellungen. Der Link erscheint – so wie der Minimieren-Pfeil – erst wenn man mit der Maus über den Kopfbereich eines Moduls fährt.
In diesem Sinn: "Schraubst du noch oder bloggst du schon?"