Wir haben die 11-teilige Serie "Was ist neu in WordPress 2.8?" zusammengefasst, aktualisiert und als PDF-Dokument auf perun.net veröffentlicht:
Was ist neu in WordPress 2.8.x? (pdf, ca. 444kb)
Viel Spaß beim Lesen.
Im Bereich der Galerie-Einstellungen gibt es mit der neuen WordPress-Version 2.8 drei Erweiterungen. Zum einen betrifft das die Anzeige der Galeriebilder. Über einen Link im oberen Bereich ("Alle Tabs: Anzeigen" bzw. "Verstecken") kann man alle Galeriebilder gleichzeitig zur Bearbeitung öffnen bzw. schließen. Eine sehr sinnvolle Ergänzung, gerade wenn die Galerie sehr umfangreich ist.
Die zweite Änderung betrifft die Sortierung der Galeriebilder. Diese konnte man auch bisher schon entweder per Drag & Drop verändern oder aber über eine manuell eingetragene Nummerierung in den kleinen Kästchen links neben dem Anzeigen-Link. Neu ist jetzt die Möglichkeit diese Nummerierung für eine absteigende oder aufsteigendene Sortierung automatisch vornehmen zu lassen: einfach auf den entsprechenden Link im rechten oberen Bereich klicken.
Auch die dritte Neuerung betrifft die Sortierung der Galerie. Hier konnte man bisher unter folgenden Kriterien wählen: Menüreihenfolge (also wie oben nummeriert bzw. angeordnet), Name oder Datum/Zeit. Mit der WordPress-Version 2.8 ist die Möglichkeit hinzugekommen, die Bilder in einer zufälligen Reihenfolge ("Random") ausgeben zu lassen.
Auch im Bereich Benutzer / Hinzufügen gibt es Änderungen mit der Version WordPress 2.8. Der Bereich wurde um zwei Bereiche erweitert. Zum einen wird während der Passworteingabe geprüft, ob das Passwort sicher ist und es gibt Hinweise zu einem sicheren Passwort: mindestens sieben Zeichen lang, Groß- und Kleinbuchstaben nutzen, Zahlen und Symbole nutzen.
Zudem gibt es die Möglichkeit dieses neue Passwort an den neuen Nutzer zu schicken – eine wirklich sehr praktische Neuerung.
Die für den neuen Nutzer angegebene E-Mail-Adresse wird zudem auf Ihre Gültigkeit geprüft und darf nur für einen Benutzer genutzt werden.
Strg+S gespeichert werden. (Achtung: nur im visuellen Editor.)Das äußere Gewand der Plugin-Verwaltung ändert sich mit der WordPress-Version 2.8. Ansatt der bisherigen Einteilung in die Blöcke: Aktuell aktivierte Plugins, Kürzlich noch aktive Plugins und Inaktive Plugins gibt es nun nur noch eine einzige Liste. Die Auswahl welche Plugins man sehen möchte, muss man über die Links oberhalb der Liste tätigen. Neu hinzugekommen ist dabei die Möglichkeit, sich nur die Plugins anzeigen zu lassen, die man aktualisieren kann. Diese Änderung stellt eine Anpassaung an die anderen Übersichtseiten (Artikel, Seiten o. ä.) dar.
Die gesamte Übersicht erscheint mir allerdings weniger übersichtlich als bisher. Dies liegt einmal am Wegfall der Blöcke, aber auch am Wegfall der Farben. Ein Grau-in-Grau mit gelbem Stich macht auf schwachen Monitoren eine farblich nicht sonderlich ansprechende Suppe daraus
Nicht aktive Plugins erkennt man in der Komplettliste an der grauen Schrift, zudem haben Sie die Links Aktivieren und Löschen, während aktive Plugins den Link Deaktivieren beinhalten.
In der neuen Version von WordPress 2.8 gibt es keine weltbewegenden Änderungen in der Mediathek, aber auch Kleinigkeiten können die Arbeit erleichtern und somit erfreuen.
Lädt man in der Mediathek ein Bild hoch («Mediathek / Medien hinzufügen»), so wird einem direkt nach dem Hochladen die URL dieses Bildes angezeigt. Leider fehlt diese Angabe noch in der Übersicht – wie ich finde, aber vielleicht kommt das ja in der nächsten Version.
Zusätzlich dazu kann man den Upload-Prozess jetzt auch mit einem Knopfdruck unterbrechen oder das hochgeladene Bild gleich wieder löschen.
Der Bereich der Widgets wurde überarbeitet. Neben der Optik wurde auch das Handling verschönert.
Anstatt wie bisher die Widgets per Klick zu aktivieren und nach dem Vornehmen der Einstellungen die Veränderungen noch einmal insgesamt zu speichern, "aktiviert" man diese nun per Drag & Drop (in die entsprechende Sidebar), nimmt die Einstellungen vor und speichert nur diese.
Zusätzlich gibt es den Bereich der "inaktiven Widgets". Hier kann man Widgets ablegen, die man nicht mehr nutzen möchte. Der Witz dabei: die Einstellungen des jeweiligen Widgets bleiben erhalten. So muss man bei einer erneuten Aktivierung nicht mühsam alle Einstellungen wieder einrichten.
Die Optionen für das Dashboard wurden erweitert. Man kann nun bestimmen in wievielen Spalten die Module angeordnet werden sollen, dabei kann man zwischen 1 bis 4 Spalten auswählen. Wählt man die Spaltenanzahl aus passen sich die Module automatisch in der Größe an und man kann sie nach eigenem Belieben arrangieren.
Auch die anderen Seiten des Backends können nun noch mehr an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Bei der Artikel- und Seitenerstellung sowie beim Link hinzufügen kann man sich zwischen einem ein- oder zweispaltigen Layout entscheiden und auf den Übersichten für Artikel, Medien, Seiten, Kommentare und Plugins sowie auf den Seiten Kategorien und Tags festlegen wieviele Einträge (in diesem Falle Zeilen) angezeigt werden sollen.
Nachtrag:
Mit der Version 2.8.1 wurde dieses Feature leider wieder deaktiviert, da es einige Browser-Inkompabilitäten gibt. (WordPressTrac)
In den Bereichen «Design / Editor» und «Plugins / Editor», also dort wo man den Code von Dateien bearbeiten kann, setzt WordPress jetzt auf Syntaxhighlighting und Zeilennummerierung.
Somit entwickelt sich die Codeansicht in diesen beiden Bereichen des Backends immer mehr zu einem Editor und das Bearbeiten von Dateien fällt somit deutlich leichter.
Unterhalb des Editierfensters befindet sich bei PHP-Dateien übrigens eine Dropdownbox, die alle Funktionen auflistet, die in der gerade angezeigten Datei verwendet werden.
Dort kann man dann eine Funktion auswählen und mit einem Klick auf den Button "Lookup" landet man in einem neuen Fenster bei der Erklärung für die entsprechende Funktion.
Die Verwaltung von Themes, also welche Themes sind installiert und welches ist aktiviert unter dem Menüpunkt «Design / Themes» wurde erweitert.
Themes sind nun mit den Links Aktivieren, Vorschau und Löschen ausgestattet, so dass die Verwaltung – insbesondere das Löschen von Themes – dann auch im Backend von WordPress möglich sein wird.
Zudem gibt es – falls zutreffend – einen Link zu einer aktuelleren Version sowie die Möglichkeit ein Theme automatisch zu aktualisieren.
Aufpassen muss man natürlich falls man eigene Änderungen am Template vorgenommen hat. Diese würden bei einem automatischen Update wieder verloren gehen.